Materialien zum Nationalsozialismus
Vermögensentzug, Rückstellung und Entschädigung in Österreich

Konto D Kartei

Die IKGIsraelitische Kultusgemeinde errichtete im Sommer 1938 eine Devisenabteilung, die unter der Kontrolle der Zentralstelle für jüdische AuswanderungIm August 1938 in Wien unter der Leitung von Adolf Eichmann geschaffene Einrichtung, deren Ziel – neben einer totalen Beraubung der Auswandernden – darin lag, die Vertreibung der Juden aus Österreich zu zentralisieren und zu kontrollieren Devisenzuschüsse ausländischer Hilfsorganisationen verwaltete. Die Kartei enthält folgende Angaben: Name der Auswanderer, Nationalität, letzte Adresse, Zielland, Datum der Ausreise, Höhe der zugewiesenen Devisen sowie Gegenwert in Reichsmark.

Standort:Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI)
Provenienz:Devisenabteilung der IKGIsraelitische Kultusgemeinde
Träger:Flachware/Original Mikrofilm
Umfang:36.000 Karteikarten
Zeitraum: 1938–
Ordnung:alphabetisch
Benützungsbeschränkungen:Datenschutz/Sperrfrist
Details zur Benützungsbeschränkung:Einsichtnahme nach Maßgabe der Archivleitung
Anmerkungen:Der BestandSammlung von Aktenmaterial, das üblicherweise von einer Behörde produziert und später einem Archiv übergeben wurde liegt auch mikroverfilmt vor (Umfang: 13 Filme).

Hilfsmittel für die Suche im Bestand (Findbehelf):