Materialien zum Nationalsozialismus
Vermögensentzug, Rückstellung und Entschädigung in Österreich

ZVM Zivilverwaltung Mühlviertel

Die Zivilverwaltung Mühlviertel wurde durch Bundesgesetz v. 7.8.1945 (StGBlStaatsgesetzblatt für das Land Österreich, Sammlung österreichischer Bundesgesetze von Mai bis Dezember 1945; danach BGBl Nr. 115/1945) errichtet. Durch Kundmachung der Oberösterreichischen Landesregierung v. 1.8.1955, Verf (Präs) 2–12/5, Amtliche Linzer Zeitung Folge 32/1955, erfolgte deren Auflösung. Der BestandSammlung von Aktenmaterial, das üblicherweise von einer Behörde produziert und später einem Archiv übergeben wurde wurde 1979 an das Oberösterreichische Landesarchiv abgegeben und Anfang der 1990er Jahre verzeichnet, wobei nur bedeutendere Akten im Detail erfasst wurden. Besonders inhaltsreiche Akten sind mit (!) gekennzeichnet. Die Findbehelfe, Protokolle und Indizes befinden sich im Original bei dem Bestand "Handschriften der Landesregierung 1926 ff.", wurden aber auch mikroverfilmt und können aus konservatorischen Gründen nur auf Film eingesehen werden. Viele Vorgänge liefen parallel beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung südlich der Donau. Die Akten aus dem Jahre 1945 wurden nach der Verfilmung vernichtet und sind daher nur mehr auf Mikrofilm einsehbar.

Standort:Oberösterreichisches Landesarchiv (OÖLA)
Provenienz:Zivilverwaltung Mühlviertel
Träger:Mikrofilm Flachware/Original
Umfang:148 Kartons
Zeitraum: 1945–1955
Ordnung:numerisch

Hilfsmittel für die Suche im Bestand (Findbehelf):


Ansprechperson(en):
  • Goldberger Josef, Dr.
    josef.goldberger@ooe.gv.at, ++43 (0)732 7720-14647