Gesetz - Details
Materialien zum Nationalsozialismus
Vermögensentzug, Rückstellung und Entschädigung in Österreich

Zweite Verordnung zur Durchführung des Steuerabzugs vom Arbeitslohn - Zweite Lohnsteuerdurchführungsverordnung - (Zweite LStDVO)


Datum:06.02.1938
Referenz:RGBlReichsgesetzblattI 1938, S. 149ff
Gesetz im Original

§ 6 Absatz 11 der Verordnung legt fest, dass jüdische Arbeiterinnen, die aus ihrer Arbeit ausscheiden, um sich zu verheiraten, keinen Anspruch auf Heiratsbeihilfen haben. § 6 Absatz 12 legt fest, dass die Einkommensteuerbefreiung für Geburtsbeihilfe nicht in Anspruch genommen werden kann, wenn das Kind Jude ist. § 8 der Verordnung normiert, dass für Kinder, die Juden sind, keine Kinderermäßigung gewährt wird. Wer Jude ist, wird durch die 1. Verordnung zum Reichsbürgergesetz (vgl. RGBl I 1935, S. 1333f) festgelegt.

Verweis auf diese Norm in: