Materialien zum Nationalsozialismus
Vermögensentzug, Rückstellung und Entschädigung in Österreich

Linzer Kirchenmatriken

Die Linzer Kirchenmatriken sind von 1784–1938 auf Mikrofilm, in schriftlichen Verzeichnissen und auch elektronisch erfasst. Sie umfassen folgende Pfarren:
- Stadtpfarre Linz
- Pfarre St. Joseph (Familienpfarre)
- Pfarre St. Matthias
- Stadtpfarre Urfahr
- Pfarre St. Peter
- Pfarre Kleinmünchen
- Pfarre St. Magdalena
- Pfarre Ebelsberg
- Pfarre Pöstlingberg
- Dompfarre
- Pfarre Herz-Jesu
- Altkatholische Pfarre Linz
- Evangelische Pfarre Linz
- Evangelische Pfarre Thening

Zu den Mikrofilmen der MatrikenMatrikel (oder: Matriken) sind Verzeichnisse von Personen. Dazu gehören z.B. Geburts-, Heirats- und Sterbematriken, aber etwa auch Verzeichnisse von Studierenden an einer Universität. liegt ein nach Pfarren gegliedertes Verzeichnis vor. Innerhalb der Pfarren sind die Taufmatriken, Heirats- und Sterbematriken chronologisch und mit der entsprechenden Filmrollen-Nummer verzeichnet (z.B. Stadtpfarre Linz, Taufmatriken, Jg. 1909–1912, Film-Nr. 164).

Heimatmatrik und Heimatscheine umfassen nur den Zeitraum 1870–1930, die Heimatscheinprotokolle den von 1850–1868. Schriftliche Verzeichnisse zu allen drei Beständen sind vorhanden, die Heimatmatrik ist auch elektronisch erfasst und mikroverfilmt. Die Mikrofilme der Heimatmatrik sind nach Signatur (Handschriftennummer) verzeichnet.

In die ersten Jahre der NS-Zeit fällt die "Heimatrolle" (neue Bezeichnung für Heimatmatrik ab 1929), die die Zeit 1929–1939 umfasst (1939 wurde das Heimatrecht abgeschafft). Die Heimatrolle liegt in Karteiform auf und wird derzeit (Stand 01/2010) elektronisch erfasst.

Die Meldebücher umfassen ebenfalls nur den Zeitraum von 1870–1910 und sind elektronisch erfasst.

Standort:Archiv der Stadt Linz (AStL)
Provenienz:Linzer Pfarren
Träger:Flachware/Original Mikrofiche
Zeitraum: 17841938
Anmerkungen:Teile der MatrikenMatrikel (oder: Matriken) sind Verzeichnisse von Personen. Dazu gehören z.B. Geburts-, Heirats- und Sterbematriken, aber etwa auch Verzeichnisse von Studierenden an einer Universität. und Heimatscheine sind mikroverfilmt.

Hilfsmittel für die Suche im Bestand (Findbehelf):