Materialien zum Nationalsozialismus
Vermögensentzug, Rückstellung und Entschädigung in Österreich

Nationalfonds der Republik Österreich

Der "Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus" wurde 1995 als Zeichen der moralischen Mitverantwortung für die Folgen der NS-Herrschaft in Österreich gegründet. Das NationalfondsgesetzDer Nationalfonds (vgl. BGBl Nr. 432/1995) wurde geschaffen, um Opfern des Nationalsozialismus österreichischer Herkunft eine Entschädigung zu gewähren. Jeweils öS 70.000 sollten als symbolische Geste jenen Menschen zugute kommen, die zwischen 1938 und 1945 aus politischen Gründen, aufgrund ihrer Abstammung, Religion, Nationalität, sexuellen Orientierung, wegen geistiger oder körperlicher Behinderung oder als "Asoziale" verfolgt gewesen waren. (vgl. Objekt existiert nicht: G100731 FEHLREFERENZ) richtet sich grundsätzlich an Überlebende nationalsozialistischer Gewalt, indem es diesen eine sogenannte Gestezahlung zuerkennt. Außerdem entwickelte sich der Nationalfonds zu einer Unterstützungsstelle für bedürftige Holocaust-Überlebende in der ganzen Welt. Er betreibt die Verwertung "erblos" gebliebener Raubkunst und finanziert Forschungs- und Gedenkprojekte, die sich mit der NS-Zeit und ihren Folgen beschäftigen. Der Nationalfonds betreibt auch die Homepage http://www.findbuch.at (vgl. Findbuch für Opfer des Nationalsozialismus).

URL
http://www.de.nationalfonds.org